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Dreharbeiten im öffentlichen Verkehrsraum

Kurzbeschreibung

Sie planen Film- oder Fotoaufnahmen mit Aufbauten, Produktionsfahrzeugen oder Verkehrsbeeinträchtigungen auf öffentlichen Flächen? Lassen Sie die erforderlichen Entscheidungen vorab klären.

Beschreibung

Dreharbeiten können den öffentlichen Raum auf unterschiedliche Weise beanspruchen. Reine Aufnahmen ohne besondere Flächenbelegung sind von einer Produktion mit Technik, Aufbauten, abgestellten Fahrzeugen oder gesperrten Bereichen zu unterscheiden. Entscheidend ist, wie der Straßenraum tatsächlich genutzt und ob der Verkehr beeinträchtigt wird.

Flächennutzung und Verkehrsmaßnahmen

Für Technik, Arbeitsbereiche oder Produktionsflächen kann eine Sondernutzung zu prüfen sein. Werden Haltverbote, kurzzeitige Sperrungen oder eine geänderte Verkehrsführung benötigt, ist zusätzlich das einschlägige verkehrsrechtliche Verfahren zu klären. Absperrungen oder Intervallsperrungen dürfen nicht allein nach dem eigenen Drehplan eingerichtet werden.

Besondere Effekte und weitere Rechte

Lärmintensive Arbeiten, pyrotechnische Effekte oder andere besondere Produktionselemente können zusätzliche Abstimmungen auslösen. Benennen Sie diese bereits bei der ersten Anfrage. Die Erlaubnis zur Nutzung einer öffentlichen Fläche ersetzt weder die Zustimmung für private Grundstücke noch Rechte an Aufnahmen von Personen oder geschützten Motiven. Solche Fragen bleiben außerhalb der reinen straßenrechtlichen Entscheidung zu prüfen.

Planen Sie neben den Aufnahmen auch Aufbau, Proben, Abbau und die Standzeiten der Produktionsfahrzeuge ein. Für die Beurteilung sind außerdem sichere Wege für Passanten, der Zugang zu Gebäuden und die Erreichbarkeit für Rettungskräfte wichtig. Eine Änderung des Drehumfangs oder des Einsatzortes kann eine Anpassung der Entscheidungen erforderlich machen.

Ordnungsamt

Zuständige Einrichtungen

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